2 weitere Helfer in der Edelsteintherapie

Geschrieben von Morag.

Amethyst und Aventurin

Zwei weitere, von mir sehr geschätzte Helfersteine sind Amethyst und Aventurin, wiederum Quarze mit ebenfalls vielen verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.

Der erste, welcher auch einer meiner Lieblinge ist, kommt in den verschiedensten Lila-Schattierungen daher und ist als Kristall, als Spitze, Handschmeichler – schlicht in den verschienensten Variationen – zu haben. Er hat einen Glasglanz, ist durchsichtig bis durchscheinend und fühlt sich – auch in ungeschliffenem Zustand – weich an.


Amethyst und Aventurin

Zwei weitere, von mir sehr geschätzte Helfersteine sind Amethyst und Aventurin, wiederum Quarze mit ebenfalls vielen verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.

Der erste, welcher auch einer meiner Lieblinge ist, kommt in den verschiedensten Lila-Schattierungen daher und ist als Kristall, als Spitze, Handschmeichler – schlicht in den verschienensten Variationen – zu haben. Er hat einen Glasglanz, ist durchsichtig bis durchscheinend und fühlt sich – auch in ungeschliffenem Zustand – weich an.

Er symbolisiert die Weisheit, schöpferisches Denken, Spiritualität an und für sich. Ein „Rundumstein“ für die, die auf dem „alten Pfad“ unterwegs sind.

Ich selbst besitze mehrere, davon auch einige Drusen und ungeschliffene Stücke. Eine Druse liegt bei mir auf dem Telefontisch mit dem „Gesicht“ zur Türe.

Wieso gerade dort?

Weil Amethyste in der Eingangsnähe dafür sorgen, dass schlechte Schwingungen draußen bleiben. Weiter ist er als Schutzstein gegen Magie sehr beliebt.  Überhaupt sind Amethyste in der Magie aus diesem Grunde begehrt, weil sie schlechte Schwingungen abhalten bzw. abmildern.

Man erzählt, dass er vor Trunkenheit schützt, dies ist ein Überbleibsel aus alter Zeit, als die Kelche der Kirchenmänner und Wohlhabenden aus ihm gefertigt wurden. Da der Stein lila ist sieht auch in einem solchen Trinkgefäß Wasser wie Wein aus und Wasser macht ja bekanntlich nicht betrunken.

Eine andere Sage geht auf Dionysos zurück, welcher aus Reue darüber, dass er den Tod der Jungfrau Amethyst verschuldet hatte  - sie wurde von der Göttin Diana jedoch zu ihrem Schutz in einen weißen Stein verwandelt - Rotwein als Opfer über diesen Stein goss. Dieser Stein wechselte nach dem Trankopfer dann die Farbe und wurde lila, so wie man den Amethyst eben heute kennt.

Es gibt bei dieser Quarzvarietät jedoch ein Geheimnis, bitte, achtet darauf, dass er nicht zu heiß wird (nicht über 70°) sonst verliert er nämlich die Farbe und bleicht aus. Wird er erhitzt so ändert er sie  und sieht danach dem Citrin zum verwechseln ähnlich und wird so auch dann im Handel (schwarze Schafe gibt’s immer) entweder als gebrannter Amethyst, Madeira- oder Goldtopas verkauft. Gleichfalls gehört Amethystschmuck nicht in die Sauna, da er da gleichfalls Schaden nehmen kann.

Der Aventurin ist ebenfalls ein Quarz, der jedoch einen etwas anderen Habitus hat, als man gemeinhin bei Quarzen kennt. Er fühlt sich nicht so glasartig an wie die anderen, sondern weist eine leicht körnige Oberfläche (mikrokristalline Struktur) auf und kommt zudem opak (undurchsichtig) daher.

Trotzdem ist er ein wunderschöner Stein, der aufgrund von Chrom- bzw. Eisenbeimengungen (diese beeinflussen auch seine Grundfarbe) einen Glimmer aufweist. Hier bitte aber nicht an das opalisieren von Bergkristall denken, Aventurine haben den Anschein, dass winzige Metallplättchen eingebettet sind und kommen in verschiedenen Grundfarben daher, es gibt sie in blau, rot, orange und grün.

Er ist ein Symbol für Güte, Freundlich- und Herzlichkeit und ist weiterhin ein Symbol für die Liebe. Die alten Chinesen haben – bevor das Jadezeitalter begann- z.b. ihre Siegel aus ihm gefertigt.

Ich habe die Erfahrung machen „dürfen“ dass ich Ringe, die aus Aventurin gefertigt wurden, nie zu lange hintereinander tragen sollte, da diese dann gerne zerbrechen, meiner Meinung nach verträgt dieser Stein nur wenig bzw. kein Hautfett. Als Handschmeichler bzw. Hosentaschenstein vertragen sich die glimmernden Schätze jedoch sehr gut mit mir..

Reinigen sollte man ihn nur mit Wasser und gleichfalls – wie beim Amethyst – bitte nicht zu großer Hitze aussetzen.

Dies ist auch für den Juwelier – der ja ein evtl. beschädigtes Schmuckstück repariert bzw. einen Entwurf in die Realität umsetzt - ein hilfreicher Hinweis, da bei der Schmuckherstellung bzw. -reparatur die Steine doch auch gerne mal etwas heißer werden können, was sich durch die angewandte Herstellungstechnik ergibt (Umfassen der Steine mit biegbarem – also heißem – Metall)  Also hier: aufgepasst ! damit lange Freude am betreffenden Stück garantiert ist.


Für die Wissenschaftler unter nun die „harten Fakten“ zu beiden Steinen:

Amethyst:

Chemismus   SiO2+(Al, Fe, Ca, Mg, Li, Na)
Mineralklasse   Oxide
Kristallsystem   trigonal
Kristallklasse   32
Farbe   violett, teilweise fleckig-trüb, auch zonare Farbverteilung (farblos-violett)
Strichfarbe   weiß
Härte   7
Dichte   2.65 g/cm3
Glanz   Glas- bis Fettglanz
Opazität   durchsichtig bis durchscheinend
Bruch   __
Spaltbarkeit   keine
Kristallhabitus   __
häufige Kristallflächen   __
Zwillingsbildung   __
(Quelle: www.wikipedia.de)


Aventurin:

Chemismus   SiO2
Mineralklasse   Oxide
Kristallsystem   Trigonal
Kristallklasse   IV/D.01-10 (nach Strunz)
Farbe   grün bis rotbraun mit Glimmer- oder Hämatiteinschlüssen
Strichfarbe   weiß
Mohshärte   7
Dichte   2,6
Glanz   ___
Opazität   undurchsichtig
Bruch   muschelig
Spaltbarkeit   keine
Habitus   massige Aggregate
häufige Kristallflächen   ___
Zwillingsbildung   ___
(Quelle: www.wikipedia.de)

Hier an dieser Stelle möchte ich euch nun die differenzierten Wirkweisen und Einsatzgebiete beider Steine vorstellen:

Der Amethyst:
(Chakra-Zuordnung 6. Chakra (Stirnchakra)


Seelisch/Psychische Einsatzgebiete und Wirkweise:

Dieser „Rundumhelfer“ ist auf der psychischen u. seelischen Wirkungsebene sehr bewandert. Er hilft bei der geistigen Klärung,  unterstützt bei der Meditation und bei der Verarbeitung von „schwer zu schluckenden“ Problemen. Er beschützt, sorgt dafür, dass der innere Friede wiedergefunden werden kann, erleichtert zumindest, dass man am Ende des Tunnels wieder das Licht sehen kann. Gleichzeitig klärt er die Handlungsweise, fördert Zielbewusstsein und die Willenskraft, durchzuhalten.

Weiter ist er ein Schutzstein gegen „negative Angriffe“ (wobei ich hier Angriffe von innen = negative Gedanken, die aus einem selber kommen meine) Er fördert Bewusstheit und das Urteilsvermögen. Diese Hilfe leistet mir eine tintig-lilafarbene Kristallspitze die ich besitze.

Der Chevron-Amethyst nimmt hier eine „Sonderstellung“ ein, er ist ein Verbündeter, der  beim „Helferlein-Syndrom“ eine gute Wahl ist, weil er besonders die Sammlung in sich selbst fördert, sowie auch auf der psychischen Basis das „Zerfasertsein“ was einen beim Helfer-Syndrom gerne befällt, beendet und die einzelnen Stränge hilft, zusammenzuknüp0fen  Ich kann da aus Erfahrung sprechen, ich habe selber einen Chevron-Amethyst aus diesem Grunde.

körperliche Einsatzgebiete und Wirkweise:

Auf der körperlichen Ebene wirkt der Amethyst auf die 2 größten Organe des Menschen, den Darm und die Haut. Weiter ist er einer, den man bei Kopf (hier kommt die Chakra-Zuordnung zum tragen) und Nervenschmerzen einsetzen kann.

Als Hautheiler habe ich ihn schon in Form von Edelsteinwasser eingesetzt, einen Amethyst in ein Wasserglas gelegt und damit mein Gesicht behandelt.

Mein privates Haupteinsatzgebiet des schönen Quarzvertreters ist allerdings die psychisch-seelische Ebene.



Der Aventurin:
(Chakra-Zuordnung: 4 Chakra - Herzchakra)

Seelisch-Psychische Einsatzgebiete und Wirkweise:

Der Aventurin ist ein Helferlein, der die Seele wegen seines innenliegenden Funkelns erfreut und verlockt. Er motiviert, erheitert, fördert Gelöstheit, verscheucht Traurigkeit und triste Gedanken, vermittelt Stärke und das Wissen in sie, hilft, einen Ausstieg aus dem Gedankenkreisel zu finden. Gleichzeitig jedoch vermittelt er auch die Gelassenheit und Ruhe die für eine erfüllte Seele nötig ist.

Da Gienger hier die Wirkungen nach den verschiedenen Farben des Aventurin noch extra trennt – es gibt ihn ja in blau, grün, orange und rot – rege ich hier den geneigten Leser an, seine Bücher zur genaueren Spezifizierung zu Rate zu ziehen.

Der letzte Aventurin, der mich fand ist ein roter, auch bezeichnet als Himbeerquarz. Er fand mich in einer Situation der Unzufriedenheit und Zerrissenheit. Er begleitet mich seit ca. 3 Wochen immer in der Hosentasche und sorgt für Besonnenheit, Ruhe und Stärke.

· körperliche Einsatzgebiete und Wirkweise:

Die Einsatzgebiete des Steins im Bezug auf die  körperliche Wirkweise ist ebenfalls unterschiedlich. So ist der grüne für Hautleiden sehr gut einsetzbar und auch bei allergischen Ausschlägen einsetzbar.

Der blaue Aventurin ist bei Verspannungen anzuraten und wenn gekühlt werden soll. Ich besitze z.b. ein Armbändchen aus blauem Aventurin und dieses bleibt immer kühl, egal wie lange ich es trage, währenddessen der grüne oder der rote bei Hautkontakt eine Erwärmung zeigt.

Die roten/orangen Stücke erwärmen wiederum den Körper, stärken die Sinneswahrnehmung und sind durchblutungsfördernd.

Beide Steine sind in gut sortierten Läden durchaus in vielen Variationen und Verarbeitungen erhältlich. Amethyst wie auch Aventurin sind gefragte Schmucksteine und so dürfte einer Anschaffung nicht viel im Wege stehen.

Generell sollte man jedoch, wenn man einen Heilstein sucht, sich ebenfalls auf seine Sinne verlassen, der Stein, der gebraucht wird, kommt meistens von selber daher.

So habe ich es mehrfach erlebt, dass sich, während eines Gesprächs zwischen mir und meiner „Bücherfrau“ (sie hat einen Eso-Buchladen und auf ihrer Theke stehen diverse Körbchen mit Handschmeichlern) meine Hand in ihre Körbchen versenkt und ich erst gedankenlos darin herumkrame und sich dann ein Stein besonders in meine Hand anschmiegt bzw. direkte Signale gibt.

Diese können sein, dass man ein Hitzeempfinden in den Fingern hat, dass der Stein vibriert, dass die Finger kalt werden, alles ist möglich. Dies nehme ich dann immer zum sicheren Anzeichen, dass dieser Stein meiner sein möchte und mit mir kommen will. Hat man jedoch ein unangenehmes Gefühl, irgend etwas in dir sagt nein zu dem stein bzw. der stein sagt nein zu dir, dann lass ihn liegen. Entweder ist noch nicht die Zeit dafür, dass er zu dir kommt, bzw. er würde in die falsche Richtung arbeiten.

Hierzu im genauen werde ich im nächsten Teil noch etwas mehr sagen.

Diese Art der Wahl hat sich noch nie als schlecht herausgestellt, sei es jetzt, dass der Stein mich wollte oder nicht.

Ich hoffe, auch diese beiden Kinder Gajas erregen Eure Aufmerksamkeit und ich werde mich im nächsten Artikel zweier weiterer Schönheiten annehmen.