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  • Gemeinschaftsprojekt   und   Wissensportal  von  Frauen  für  Frauen

      In vielen Mythologien sind Schwarzmondfrauen die Frauen die nicht mehr bluten, sie sind Lehrerinnen und Hüterinnen des Frauenwissens. Ihr findet hier vieles rund um den Mens-Zyklus, vom Beginn des ersten Blutes bis über die letzte Blutung. Medizin und die Alternativen, Erfahrungen aus allen Lebenslagen, Schwangerschaft, Verhütung, Geburt, Körper-Geist-Seele-Einheit uvm. Wir laden Euch zu einer spannenden Reise durch ge- und erlebtes Wissen in vielen Frauenleben ein.

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Tai Chi
Frauengesundheit - Frauenleben - Erfahrung, Wissen, Praxis
Mittwoch, den 06. Januar 2010 um 18:11 Uhr

Eine kleine Einführung in Tai Chi

Da ich selber seit sechs Jahren Tai Chi übe, (man kann es nicht auslernen), möchte ich nur kurz darauf hinweisen, daß es sehr viele verschiedene Tai Chi Formen gibt. Das ist besonders wichtig für die Menschen, die mit Tai Chi anfangen und es später woanders weiter machen wollen. In den verschiedenen Tai Chi Formen können auch sehr unterschiedliche Bewegungen ausgeführt werden. Also bei einem Wechsel des Lehrer unbedingt darauf achten, daß der gleiche Stil beibehalten wird. Es sei denn, Ihr seid offen für einen neuen Stil und habt kein Problem damit. Anfänger kann das aber ziemlich verwirren.

Sehr verbreitet ist bei uns in Deutschland die kurze Peking Form mit 24 folgen, die dann verbunden werden. Ich kenne dann noch die WU Form und den langen Yang Stil (86 Folgen, Tai Chi Chuan). Wobei ich den Yang Stil praktiziere, der in drei Teile unterteilt ist. Den Teil Erde, den Teil Himmel und den Teil Mensch (Himmel und Erde). Die Dauer des Fließens ca. 30 - 45 Minuten. Es gibt aber noch viele andere Stile. Den Stil auf der Shaolin Tempel Seite, den Tai Chi Chen, kenne ich nicht. Dieser traditionelle Stil ist aber auf den großen Meister Ch'ch Ch'ang Hsing (1771-1853) zurückzuführen. Tai Chi Chuan (Yang Stil) hat sich von diesem Meister abgezweigt und wurde von Yang Lu-Ch'an (1799-1872) weiterentwickelt. Dieser gab seinen Stil weiter an Yang Pan-Hou (1837-1892), hier entwickelte sich der WU Stil und an Yang Chien-Hou (1839-1917), hier enwickelte sich der traditionelle Yang Stil.

Also, die verschiedenen Stile kommen von unterschiedlichen Meistern und Meisterschülern, und es ist ein sehr komplexes Gefüge. Viele stellen sich dann wahrscheinlich die Frage, auf was muß ich achten wenn ich mich für eine Form entscheiden will? Das ist nicht einfach, weil jeder individuelle Vorlieben hat. Es liegt auch nicht in meinem Ermessen, die verschiedenen Stile zu beurteilen. Das Beste wird sein, sich die verschiedenen Stile anzuschauen und dann für sich zu entscheiden was einem liegt.

Aus meinem Erfahrungsschatz und dem meiner Tai Chi Lehrer weiß ich, daß im Yang Stil viel Energiearbeit (Qi) abläuft und es viele Vertiefungsformen gibt, die Bewegungen laufen gleichmäßig und sehr ausladend aus.  In der Peking Form (verkürzter Yang Stil) steht die Energiearbeit nicht so im Vordergrund und das viele Wiederholungen aus dem langen Yang Stil herausgenommen wurden, um die Bewegungen elemtarer und klarer aufeinander aufzubauen. Der Wu Stil ist im Gegensatz zu Yang Stil runder und schneller.

Es gibt ganz viel Literatur dazu. Bezüglich des Yang Stils kann ich das Buch; Das Innere Tai Chi Chuan von Frieder Anders empfehlen oder folgende Seiten:

http://www.tai-chi-qigong.org/htaichi.htm

Hintergrundinfos zu den anderen Tai Chi Stilen sind hier zu finden:

http://www.innere-kraft-64.de/tai_chi_chuan.htm

Viel Freude beim Informieren und dann beim Tai Chi lernen wünscht Spiritlady

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 14:29 Uhr
 
"Kleiner Fuchs" ist ans Herz der Grossen Mutter heimgekehrt
Umgang mit Sterben und Tod - Umgang mit Sterben und Tod
Sonntag, den 17. Mai 2009 um 21:30 Uhr

Wir Schwarzmondfrauen sind traurig, dass unsere Userin "Kleiner Fuchs" uns verlassen hat.

Wir werden uns an sie mit großer Achtsamkeit erinnern - als eine feinfühlige und stille Frau, deren sanfte Anwesenheit uns stets begleitet hat.


Es ist nicht der Tod der ein Leben beendet,

es ist das Vergessen das ein Leben beendet.

Die Erinnerung an einen Menschen besiegt den Tod,

der Kreis des Lebens endet nie.


Wir wünschen Dir eine sanfte Reise Kleiner Fuchs!

Wer Schmetterlinge lachen hört

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

(Novalis)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. Mai 2009 um 07:29 Uhr
 
Strelizia
von den Musen - Gedichte
Sonntag, den 05. April 2009 um 20:49 Uhr

Strelizia

Als Gaia implodiert
eines fernen Tages
vor den Toren

da flog sie - die junge Taube -
neben mir
ihr sanfter Vogelkopf zu einer
grässlichen Fratze verzehrt
voller Schmerz und Todesahnung
bevor es sie zerriß


^^Siehst Du es^^
konnte sie gerade noch flüstern
bevor es ihr den einen Flügel abtrennte
^^siehst Du es
wie sie mich beschwören
die Heuchler
und hervorzerren
auf Flaggen
zu offiziellen Angelegenheiten
mich laut johlend und mit verlogenen Gesichtern
durch die Strassen
tragen
während sie gleichzeitig
Nagelbretter vor ihren Fenstern befestigen
damit ich dort nicht landen kann.

Siehst Du es ?^^

Nach diesen Worten
riß es ihr die Füsse ab
und sie implodierte
mit allem was jemals auf Erden existiert hatte

Wurde eingesaugt so wie
Tier Mensch Pflanze Gebirge Fluss
Atem und Gedanke
in ein Nichts

Dreihundert Jahre vorher
erhebt sich
der Aborigine Mann Down Under
und lässt die Welt auferstehen

aus einem Tautropfen

Er lag auf einer Strelitzie
entlang seines Weges
Eines Weges der von Liedern und Atemzügen
markiert ist

Aus dem Tautropfen
fällt ihm ein
Vogelschnabel entgegen
- jung wie der Tag

Er legt ihn zu den Muscheln, Steinen und Federn
in seinen Medizinbeutel

 

strelizie

 






Fotograf: Singa

 

Titel: Blütenflamme
Danke für das Foto von der
Bilderdatenbank   www.piqs.de
Verwendung des Fotos unter folgenden Bedingungen: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. April 2009 um 21:35 Uhr
 
Alzheimer - Eine Reise ins Nachtland der Seele
von den Musen - Lyrik
Samstag, den 07. Februar 2009 um 12:39 Uhr
Heimkehr der Herbstblume

Die stolzeste der Herbstblumen - sie!
Trägt Ihr Haupt ... schwebend ...
Trägt Ihr Haupt ... einsam ...

So hast Du Dir das Ziel
deiner Reise
nicht vorgestellt!
NEIN!

Kapitänin auf eigenem Schiff
wolltest Du nie sein -
Es stünde Dir nicht zu!!

Nun übernimmt die andere das Ruder ,
die , die des nachts in Dir schlief ... eingerollt ...
und wohin sie Dich fahren wird
ist so ungewiss gewiss
wie die Einzige,
die uns alle küssen wird
von hier ... mit ihrem sanfteiskalten Mund

Noch fährt sie nur manchmal
kurz ab vom Kurs
und vergisst ... die Sternenkarte ....

Aber :
Du kennst sie -
Sie ist eine kleine Schwester des
letzten Liebhabers ---
eine der grausamsten!!!

Streckt ihre Pfoten nach Dir
und wird Dich zappeln lassen
wenn Du mitten im Mondenlicht - entsetzt
Deinen eigenen Namen vergisst!

Lässt Dich wieder los.
Oh täte sie es nicht!
Oh wäre sie gnädiger
und versetzte Dir alsbald den Dolchstoß!

So fährst Du mit auf einem Schiff
mit einer wahnsinnigen als Kapitänin!
Laut johlend singt sie
Lieder von Heimkehr im eisigsten
aller Meere!
Kippt Kartoffeln über Bord und
füttert die Piraten
Wirft sich den Haifischen zum Fraß
und hält ihre Fusssohlen in die Glut der Sternenkarten
gegen die unerträgliche Kälte.

Menschen wenden sich ab
von Deinem Schiff.
Es stinkt nach verfaultem Seetang
und die Farbe blättert .
Es stinkt nach der Vergeblichkeit
all unserer Mühen.

Oh wie ich Dir wünsche
dass Menschen bei Dir seien
immer -stets

die Dir die Krone der Würde
lassen
und Dir eine Ankerkette aus warmen
Händen schmieden

Stolzeste der Herbstblumen!



für eine alte Frau, die gehen wird ... ins Nachtland. Sie hat Alzheimer ... noch ist sie sich selber bewusst darüber  ... meine Güte ... wie mich ihre Tränen berühren ... 
 
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